Alterssicherungskommission startet

Die Alterssicherungskommission soll bis Mitte des Jahres Vorschläge für eine Rentenreform vorlegen.

Die Alterssicherungskommission hat mit ihrer Arbeit begonnen. Sie berät über das Gesamtversorgungsniveau und nimmt dabei die gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge in den Blick. Bis Mitte des Jahres soll sie dann Vorschläge vorlegen, die der Bundesregierung als Grundlage für eine umfassende Reform dienen. Dabei spielen unter anderem Fragen zum Renteneintritt, der Rentenentwicklung und den Beiträgen eine Rolle.

Weise und Janda leiten Kommission

Bevor die Kommission zu ihrer ersten Sitzung zusammenkam, begrüßte Bundeskanzler Merz gemeinsam mit Bundesarbeitsministerin Bas die beiden Vorsitzenden der Kommission im Kanzleramt: den ehemaligen Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, und die Professorin für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft, Constanze Janda.

Mitglieder berufen

Die Kommission arbeitet unabhängig und frei von Weisungen. Bundesarbeitsministerin Bas ernannte nun die 13 Mitglieder der Kommission. Neben den beiden Vorsitzenden gibt es drei Stellvertreter aus den Reihen des Deutschen Bundestages: Pascal Reddig (CDU), Florian Dorn (CSU) sowie Annika Klose (SPD). Hinzu kommen acht wissenschaftliche Mitglieder, die von den Regierungs-Fraktionen vorgeschlagen werden:

  • Prof. Dr. Peter Bofinger
  • Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen
  • Prof. Dr. Georg Cremer
  • Prof. Dr. Camille Logeay
  • Dr. Monika Queisser
  • Prof. Jörg Rocholl
  • Prof. Dr. Silke Übelmesser
  • Prof. Dr. Martin Werding

Außerdem wird die Deutsche Rentenversicherung einen dauerhaften Sitz als Sachverständige ohne Stimmrecht in der Kommission haben.

Quelle: www.bundesregierung.de